HIGHLIGHT 2016-2017: Hotel Continental - Lust und Laster in Singen

Vor dem Abriss des  Hotel Continental  spielt der Theaterverein Pralka unter der Regie von Susanne Breyer die Geschichte des legendären Gebäudes. 1968 wurde es gebaut und war damals ein hochmodernes Gebäude. Im Erdgeschoss war die Rezeption des „Hotel Continental“ untergebracht, daher auch der Name des Gebäudes. Die Stockwerke 1 bis 3 waren den Hotelgästen vorbehalten. Die restlichen Etagen im 4. bis 9. Obergeschoss des Gebäudes wurden als private Wohnungen genutzt. Der Hotelbetrieb funktionierte nicht auf Dauer. Das Hotel Continental avancierte zum Strip-Lokal. Das „Conti-Cabaret“ war im weiten Umland hin bekannt und lockte in den vergangenen Jahrzehnten so manchen Nachtschwärmer an die Tanztische. In den einstigen Hotelzimmern wohnten die Stripteasetänzerinnen.  Susanne Breyer schrieb das Theaterstück auf der Basis von vielen von ihr geführten Interviews und Recherchen. Das Ergebnis ist eine furiose Mischung aus Show, Komik, Tragik und  Begebenheiten, wie sie sich in der Bar des Conti zugetragen haben könnten.

hotel continental lust und laster in singen

Derniere "Lust und Laster in Singen" - Reportage im Fernsehen

Am 11.12.2016 war die Derniere unserer Theater-Aufführung “Lust und Laster in Singen” – voller Wehmut gaben wir unsere letzte Vorstellung, begleitet vom Kamerateam des SWR unter Regie von Sabine Steinfurth. Es war nochmals ein wundervoller kultiger Abend an dem wir alles gegeben haben,das Publikum dankte es uns mit frenetischem Applaus. Nach über 30 Vorstellungen geht diese Ära zu Ende und das Conti wird im Mai abgerissen.
Der SWR hat die Geschichte des Conti unter Einbezug von Zeitzeugen und Einspielen der Theaterszenen Revue passieren lassen. Den Beitrag findet Ihr auf unserer Startseite und auf Facebook - Pralka.
"Dat muss ich ma sagen, dat hat uns echt umgehauen, wie ihr Singener uns die Bude einrennt. Als würd dat CONTI morgen abgerissen. Aber dat ihr ne grosset Herz habt, wusst ich ja, seit ihr mich hierbehalten habt. Gedenfalls warn war alle vonne Socken, wat ihr noch allet vom alten Conti gewusst habt. Und dat ham wir dann noch versucht mit reinzumachen in dat Stück. So ham wir alle noch mehr Spass am Spielen gekriecht. Und et hat sich wieder gezeicht, man muss nur miit Leute reden. Töfte is ja, dat getz schon welche im Frack und Fummel kommen.Ne paarma sind wa ja noch im CONTI und kucken ma wer noch so kommt. Gedenfalls ma widder schön bei euch zu sein; euer Herbert Kaiser"  - alias Franz Schürmann

mrs macbeth

regie

Susanne Breyer.
Jahrgang 70, Singen am Hohentwiel, Diplom-Kulturpädagogin, Journalistin, Regisseurin, Autorin.
Mehr Infos: www.theater-maedel.de


theaterverein pralka infos

Am 23. Juli 2009 gründete sich der Theaterverein Pralka. Pralka bedeutet auf polnisch Waschmaschine und ist eine Anspielung auf das erste Stück, das der Verein am 13. November 2009 in der Stadthalle Singen uraufführte. Polski Blues ist ein Roman von Janosch, den Susanne Breyer zum Theaterstück umgeschrieben hat. Janosch selbst fand großen Gefallen daran. Der Verein besteht aus 20 begeisterten Laien-Darsteller/innen und bringt jedes Jahr eigene Theaterproduktionen auf die Bühne. Dabei wird mit professioneller Hilfe ein Spiel-Niveau angestrebt, das sich an dem von professionellen Theatern orientiert. Gesang und Tanz werden ebenfalls den Stücken entsprechend eingesetzt.      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Theaterverein Pralka ist ein Singener Verein, der in seinen 8 Jahren Bestehen im ganzen Hegau und Bodenseeraum ein begeistertes Publikum gefunden hat.


preise

2015 - Kulturförderpreis des Lions Club für Susanne Breyer
2013 - Kulturförderpreis der Stadt Singen für Pralka e.V.
2012 - DM-Preis IdeenInitiative Zukunft