Theaterverein Pralka

Am 23. Juli 2009 gründete sich der Theaterverein Pralka in Singen. Pralka bedeutet auf polnisch Waschmaschine und ist eine Anspielung auf das erste Stück, das der Verein am 13. November 2009 in der Stadthalle Singen uraufführte. Polski Blues ist ein Roman von Janosch, den Susanne Breyer zum Theaterstück umgeschrieben hat. Janosch selbst fand großen Gefallen daran. Der Verein besteht aus 20 begeisterten Laien-Darsteller/innen und bringt jedes Jahr eigene Theaterproduktionen auf die Bühne. Dabei wird mit professioneller Hilfe ein Spiel-Niveau angestrebt, das sich an dem von professionellen Theatern orientiert. Gesang und Tanz werden ebenfalls den Stücken entsprechend eingesetzt.      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Pralka hat seit seinem Bestehen im ganzen Hegau und Bodenseeraum ein begeistertes Publikum gefunden.

 

Junges Theaterblut stets wild gesucht! Meldet Euch bei unserer Regisseurin Susanne Breyer Rielasingen!

Auszeichnungen

2015 - Kulturförderpreis des Lions Club für Regisseurin Susanne Breyer
2013 - Kulturförderpreis der Stadt Singen für Pralka e.V.
2012 - DM-Preis IdeenInitiative Zukunft

Regie

Susanne Breyer.
Jahrgang 70, Singen am Hohentwiel, Diplom-Kulturpädagogin, Journalistin, Regisseurin, Autorin.
Mehr Infos: www.theater-maedel.de

Buch "Hotel Continental - Lust und Laster in Singen"

Geschichte trifft Theater – die Theatertruppe Pralka aus Singen hat einen spannenden Bildband über die Geschichte des Conti und die Theateraufführungen im ehemaligen Amüsierlokal geschrieben.

Danke, merci, thank you, spaciba!

Wir danken allen, die uns in unserer Kulturarbeit unterstützen und an uns glauben, allen Pralka-Fans, die treu unsere Vorstellungen besuchen und allen, die wir jetzt versehentlich vergessen haben. Danke an die Stadt Singen, die dieses Projekt von Anfang an unterstützt hat, Danke an diesen quadratisch-praktischen Gebäudekoloss Conti, diesen prächtigen Schandfleck von Singen, der so sagenumwittert war, dass die Leute jede unserer Vorstellungen stürmten.

 

Die Mitspielerinnen und Mitspieler bei „Hotel Conti – Lust und Laster in Singen“: Lalita Braun, Susanne Breyer, Christine Dieckmann (und Bernd), Uwe Forster, Andrea Jäckle (und Michi), Pascal Hauswirth, Christine und Hans-Peter Neu, Julia Niesen, Anna, Christof und Marek Pilejczyk, Gerda Rauh-Fröhlich (und Thomas), Nasser Samaan, Franz und Ute Schürmann, Joachim Speck, Nico Tschida, Herbert Winterlich.

 

Fotografie: Robin Heuser, Fotografenmeister Heuser

 

 

INFOBOX:

Bildband „Hotel Continental – Lust und Laster in Singen“ : Verkaufspreis 14,90 €

Erhältlich bei Buch Greuter in Singen, Touristinfo Singen.

Direktbestellung: Christine Neu. 1. Vorsitzende Pralka e.V., Werner-von-Siemens-Straße 19,
D-78239 Rielasingen. Telefon 07731-919329, info@eventhouse4u.com. www.pralka.de

hotel conti singen

 

Vor dem Abriss des  Hotel Continental  spielte der Theaterverein Pralka die Geschichte des legendären Gebäudes. 1968 wurde es gebaut und war damals ein hochmodernes Gebäude. Im Erdgeschoss war die Rezeption des „Hotel Continental“ untergebracht, daher auch der Name des Gebäudes. Die Stockwerke 1 bis 3 waren den Hotelgästen vorbehalten. Die restlichen Etagen im 4. bis 9. Obergeschoss des Gebäudes wurden als private Wohnungen genutzt. Der Hotelbetrieb funktionierte nicht auf Dauer. Das Hotel Continental avancierte zum Strip-Lokal. Das „Conti-Cabaret“ war im weiten Umland hin bekannt und lockte in den vergangenen Jahrzehnten so manchen Nachtschwärmer an die Tanztische. In den einstigen Hotelzimmern wohnten die Stripteasetänzerinnen.  Regisseurin Susanne Breyer schrieb das Theaterstück auf der Basis von vielen von ihr geführten Interviews und Recherchen. Das Ergebnis ist eine furiose Mischung aus Show, Komik, Tragik und  Begebenheiten, wie sie sich in der Bar des Conti zugetragen haben könnten.

 

Fotografie: Robin Heuser, Fotografenmeister Heuser

und privat

 

Am 11.12.2016 war die Derniere unserer Theater-Aufführung “Lust und Laster in Singen” – voller Wehmut gaben wir unsere letzte Vorstellung, begleitet vom Kamerateam des SWR unter Regie von Sabine Steinfurth. Es war nochmals ein wundervoller kultiger Abend an dem wir alles gegeben haben,das Publikum dankte es uns mit frenetischem Applaus. Nach über 30 Vorstellungen geht diese Ära zu Ende und das Conti wird im Mai abgerissen.
Der SWR hat die Geschichte des Conti unter Einbezug von Zeitzeugen und Einspielen der Theaterszenen Revue passieren lassen.