Mit Karacho in die Neuzeit – Singen wird Industriestadt

Wenige Städte in Deutschland können einen so rasanten Aufstieg vom Dorf zur Industriestadt vorwiesen. Doch was führte dazu? Warum hatte Singen die besten Voraussetzungen? Und wer waren die Menschen, die diesen Aufstieg mitgeprägt haben? Unter Einhaltung der Corona-Vorschriften hat es der Theaterverein Pralka geschafft, auf unterhaltsame und spannende Weise die jüngste Geschichte der Stadt in einem Stück zu verdichten. Die Autorin und Regisseurin Susanne Breyer recherchierte sorgfältig die Ereignisse und befragte Zeitzeugen zu ihren Erlebnissen in den letzten Jahrzehnten. Das Ergebnis ist ein Bilderbogen rund um die Figur Reinhold, der aus Riedheim nach Singen auswandert und dort in der Georg-Fischer-Fabrik als Hilfsarbeiter anfängt. Seine zukünftige Frau Berta arbeitet in der Maggi, beide lernen sich auf einem Ausflug der Naturfreunde kennen. In den 50er Jahren erlebt ihre Tochter das Wirtschaftswunder und die Enkelin von Reinhold wirft einen heutigen Blick auf die Stadt. Das Stück endet mit einer Vision, die in greifbarer Nähe liegt.
Infos: Geschäftsstelle Pralka e.V.,
1. Vorsitzende Christine Neu